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Editorial 3/2020

Editorial 3/2020

Personalabbau wegen Corona: Das geht gar nicht

Sicher kennen auch Sie Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verlieren. Vielleicht geschieht es sogar in Ihrem Unternehmen. Ist das nur Schicksal oder Pech? Nein, das ist einfach unsolidarisches Handeln. Die EU und unser Staat verschulden sich bis über beide Ohren, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Doch wo bleibt das solidarische Verhalten der Unternehmen? Warum können sich nicht auch Unternehmen verschulden, um das wertvollste Kapital, das sie haben – ihre Mitarbeiter – zu halten und zu fördern? Ist das der Dank dafür, dass Menschen unter schwierigen Bedingungen wochenlang im Homeoffice gearbeitet haben? Unternehmen haben erwartet, dass es klappt. Alle haben an der Bürokratie vorbei das Unmögliche möglich gemacht. Selten haben wir so viel Solidarität und persönliches Engagement im Land erlebt wie in dieser Zeit.

Von der sozialen zur solidarischen Marktwirtschaft

Deutschland ist zu Recht stolz auf seine soziale Marktwirtschaft, die den totalen Absturz verhindert hat. Allen ist klar, ein „Weiter so!“ gibt es nicht. Millionen Menschen engagieren sich tagtäglich über ihr Arbeitssoll hinaus
für eine bessere Welt. Aber noch immer fahren wir auf den Gleisen der Industriegesellschaft. Und noch immer gelten Wachstum, Gewinn und Marktmacht für viele als oberste Maxime. Seien wir ehrlich: Ist das wirklich der
„purpose“, warum wir jeden Morgen aufstehen und mit Begeisterung in die Arbeit gehen? Das mag bis heute funktioniert haben. Der Klimawandel, die sozialen Herausforderungen und die ungerechten Verhältnisse auf unserem Globus zeigen uns, dass wir so nicht weitermachen dürfen und wollen.

Wenn Personalverantwortliche sich mit den Mitarbeitern solidarisieren

Die Geschichte der Personalarbeit ist voll von sozialen Errungenschaften, die man sich früher nicht hätte vorstellen können. Dafür haben Menschen gekämpft und waren innovativ. Vor 30 Jahren kannten Mitarbeiter keine E-Mail und keine Videokonferenz. Damals schien der Chef unentbehrlich zu sein. Heute sind die Mitarbeiter verantwortlich für das Gelingen und den Erfolg des Unternehmens. Doch die Wertschätzung bleibt oftmals auf der Strecke. Unternehmen sind soziale Gebilde, die mehr leisten können und wollen, wenn Vertrauen, Glaubwürdigkeit und die Ziele stimmen. Wo sollen die neuen Ideen, die Kundenorientierung und die Begeisterung für das Unternehmen mit seinen Produkten herkommen, wenn nicht von den eigenen Mitarbeitern?

HR kann und muss helfen, die Arbeitswelt umzubauen

Das Neue, das wir schaffen wollen, setzt voraus, dass wir die Fesseln der Industriegesellschaft und der globalen Finanzstruktur überwinden. Die solidarische Gesellschaft tickt anders. Dort heißt es: Planet und Menschen First. Die Pioniere der Digitalisierung im Silicon Valley haben von einer besseren Welt geträumt. Sie wurden belächelt. Doch sie haben die Welt digital bereichert und dabei unmöglich geglaubtes geschafft. Noch viel mehr können wir schaffen, wenn wir es gemeinsam angehen. Im aktuellen Heft finden Sie dafür
viele Impulse.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker
Chefredakteur

Aus der HR Performance 3/2020

Frühere Editorials

HR Performance 2/2020

HR Performance 1/2020

HR Performance 6/2019

HR Performance 5/2019

HR Performance 4/2019

HR Performance 3/2019

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Editorial 3/2020

Personalabbau wegen Corona: Das geht gar nicht

Sicher kennen auch Sie Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verlieren. Vielleicht geschieht es sogar in Ihrem Unternehmen. Ist das nur Schicksal oder Pech? Nein, das ist einfach unsolidarisches Handeln. Die EU und unser Staat verschulden sich bis über beide Ohren, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Doch wo bleibt das solidarische Verhalten der Unternehmen? Warum können sich nicht auch Unternehmen verschulden, um das wertvollste Kapital, das sie haben – ihre Mitarbeiter – zu halten und zu fördern? Ist das der Dank dafür, dass Menschen unter schwierigen Bedingungen wochenlang im Homeoffice gearbeitet haben? Unternehmen haben erwartet, dass es klappt. Alle haben an der Bürokratie vorbei das Unmögliche möglich gemacht. Selten haben wir so viel Solidarität und persönliches Engagement im Land erlebt wie in dieser Zeit.

Von der sozialen zur solidarischen Marktwirtschaft

Deutschland ist zu Recht stolz auf seine soziale Marktwirtschaft, die den totalen Absturz verhindert hat. Allen ist klar, ein „Weiter so!“ gibt es nicht. Millionen Menschen engagieren sich tagtäglich über ihr Arbeitssoll hinaus
für eine bessere Welt. Aber noch immer fahren wir auf den Gleisen der Industriegesellschaft. Und noch immer gelten Wachstum, Gewinn und Marktmacht für viele als oberste Maxime. Seien wir ehrlich: Ist das wirklich der
„purpose“, warum wir jeden Morgen aufstehen und mit Begeisterung in die Arbeit gehen? Das mag bis heute funktioniert haben. Der Klimawandel, die sozialen Herausforderungen und die ungerechten Verhältnisse auf unserem Globus zeigen uns, dass wir so nicht weitermachen dürfen und wollen.

Wenn Personalverantwortliche sich mit den Mitarbeitern solidarisieren

Die Geschichte der Personalarbeit ist voll von sozialen Errungenschaften, die man sich früher nicht hätte vorstellen können. Dafür haben Menschen gekämpft und waren innovativ. Vor 30 Jahren kannten Mitarbeiter keine E-Mail und keine Videokonferenz. Damals schien der Chef unentbehrlich zu sein. Heute sind die Mitarbeiter verantwortlich für das Gelingen und den Erfolg des Unternehmens. Doch die Wertschätzung bleibt oftmals auf der Strecke. Unternehmen sind soziale Gebilde, die mehr leisten können und wollen, wenn Vertrauen, Glaubwürdigkeit und die Ziele stimmen. Wo sollen die neuen Ideen, die Kundenorientierung und die Begeisterung für das Unternehmen mit seinen Produkten herkommen, wenn nicht von den eigenen Mitarbeitern?

HR kann und muss helfen, die Arbeitswelt umzubauen

Das Neue, das wir schaffen wollen, setzt voraus, dass wir die Fesseln der Industriegesellschaft und der globalen Finanzstruktur überwinden. Die solidarische Gesellschaft tickt anders. Dort heißt es: Planet und Menschen First. Die Pioniere der Digitalisierung im Silicon Valley haben von einer besseren Welt geträumt. Sie wurden belächelt. Doch sie haben die Welt digital bereichert und dabei unmöglich geglaubtes geschafft. Noch viel mehr können wir schaffen, wenn wir es gemeinsam angehen. Im aktuellen Heft finden Sie dafür
viele Impulse.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker
Chefredakteur

Aus der HR Performance 3/2020

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