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Editorial 5/2017

Editorial 5/2017

Veränderungen leben und nicht delegieren

Wenn Sie an der Autobahn stehen und die Autos vorbeirasen spüren, bekommen Sie ein beklemmendes Gefühl. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand mit 100 oder 200 km/h an Ihnen vorbeifliegt oder ob Sie selbst mit diesen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Weil wir uns selbst auch mitverändern, fallen uns viele Umbrüche nicht mehr so stark auf. Das erste iPhone, das vor zehn Jahren auf den Markt kam, war revolutionär. Heute möchten wir es nicht mehr missen!

Wenn wir uns mitverändern, leiden wir weniger

Als Werner Fröhlich vor 30 Jahren beim VDI Verlag sein Buch „Strategisches Personalmarketing“ veröffentlichte, war der Gedanke, dass das Recruiting eines Tages zum Milliardenmarkt wird, noch Utopie. Zu dieser Zeit war die Arbeitsvermittlung noch das Monopol des damaligen Arbeitsamtes. Erst als das Monopol geknackt war und die Digitalisierung Fahrt aufnahm, begann das Geschäft rund um die Personalbeschaffung zu florieren. An allen Ecken und Enden des Recruiting-Themas arbeiten heute Spezialisten und Anbieter. Die einen optimieren und die anderen „innovieren“ (s. S. 8 ff.). Wer sich auf den neuesten Stand bringen will, dem empfehle ich die Artikel in dieser Ausgabe und einen Besuch der Messe „Zukunft Personal“ in Köln (www.zukunft-personal.de).

Was halten Kinder davon, wenn beide Eltern berufstätig sind?

Endlich einmal hat jemand an die Kinder gedacht und sie zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung gefragt. Wissenschaftler des Instituts für Sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) haben im Auftrag des Familienministeriums die Kinder von 28 Familien aus ganz Deutschland mit unterschiedlichen Berufs- und Einkommenssituationen und unterschiedlichen Teilzeit- und Vollzeitkombinationen gefragt. Sie wünschen sich, dass beide Elternteile weniger arbeiten. Kritik hatten die Kinder auch: Es stört sie, wenn ein Elternteil unfreiwillig Vollzeit arbeitet und durch Dienstreisen und Überstunden verhindert ist. Vor allem, wenn der Vater länger arbeitet als die Mutter.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker

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Editorial 5/2017

Veränderungen leben und nicht delegieren

Wenn Sie an der Autobahn stehen und die Autos vorbeirasen spüren, bekommen Sie ein beklemmendes Gefühl. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand mit 100 oder 200 km/h an Ihnen vorbeifliegt oder ob Sie selbst mit diesen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Weil wir uns selbst auch mitverändern, fallen uns viele Umbrüche nicht mehr so stark auf. Das erste iPhone, das vor zehn Jahren auf den Markt kam, war revolutionär. Heute möchten wir es nicht mehr missen!

Wenn wir uns mitverändern, leiden wir weniger

Als Werner Fröhlich vor 30 Jahren beim VDI Verlag sein Buch „Strategisches Personalmarketing“ veröffentlichte, war der Gedanke, dass das Recruiting eines Tages zum Milliardenmarkt wird, noch Utopie. Zu dieser Zeit war die Arbeitsvermittlung noch das Monopol des damaligen Arbeitsamtes. Erst als das Monopol geknackt war und die Digitalisierung Fahrt aufnahm, begann das Geschäft rund um die Personalbeschaffung zu florieren. An allen Ecken und Enden des Recruiting-Themas arbeiten heute Spezialisten und Anbieter. Die einen optimieren und die anderen „innovieren“ (s. S. 8 ff.). Wer sich auf den neuesten Stand bringen will, dem empfehle ich die Artikel in dieser Ausgabe und einen Besuch der Messe „Zukunft Personal“ in Köln (www.zukunft-personal.de).

Was halten Kinder davon, wenn beide Eltern berufstätig sind?

Endlich einmal hat jemand an die Kinder gedacht und sie zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung gefragt. Wissenschaftler des Instituts für Sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) haben im Auftrag des Familienministeriums die Kinder von 28 Familien aus ganz Deutschland mit unterschiedlichen Berufs- und Einkommenssituationen und unterschiedlichen Teilzeit- und Vollzeitkombinationen gefragt. Sie wünschen sich, dass beide Elternteile weniger arbeiten. Kritik hatten die Kinder auch: Es stört sie, wenn ein Elternteil unfreiwillig Vollzeit arbeitet und durch Dienstreisen und Überstunden verhindert ist. Vor allem, wenn der Vater länger arbeitet als die Mutter.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker

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