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Editorial 3/2019

Editorial 3/2019

Der EuGH sorgt für Rückenwind

Der Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass alle europäischen Unternehmen künftig Systeme zur Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter einführen müssen. Das heißt, dass Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch erfassen müssen. Die Gewerkschaften frohlocken, und die Arbeitgeber befürchten den Weltuntergang. Die Umsetzung der Vorgabe liegt jetzt bei den Ländern. Mit einer neuen gesetzlichen Regelung dürfte in Deutschland diesem Jahr nicht jedoch mehr zu rechnen sein. Damit bleibt auf beiden Seiten genug Zeit für eine gute Lösung.

Wir in Deutschland sind seit Jahrzehnten die Weltmeister beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung. Nirgendwo gibt es so viele Arbeitszeitmodelle wie in unserem Land. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem die Anbieter von Zeiterfassungslösungen. Deren Technologie machte es erst möglich, dass Flexibilisierung einfach und kostengünstig eingeführt wurde. Vor mehr als 50 Jahren entwickelte Willi Haller, auf Basis von Industriezählern, die ersten Zeiterfassungsgeräte. Um flexible Arbeitszeiten populär zu machen, kreierte Haller den schwäbisch-englischen Slogan: „Ai laik Gleitzeit“.

Unsere Zeitwirtschaftsbranche ist Weltmarktführer

Dank dieser Technologien haben die Tarifpartner bis heute vertrauensvolle Lösungen zum Wohle der Mitarbeiter und der Unternehmen gefunden. Mit unseren Hardware- und Softwarelösungen sind wir in der Zeitwirtschaftsbranche weltweit führend. Europaweit werden die Länder nun nach Wegen und Lösungen suchen, um die Forderungen des EuGH zu erfüllen. Dabei droht weder ein Weltuntergang noch der Kontrollwahn.

Fast alle Firmen, die Zeiterfassungssysteme einsetzen, sehen dabei nicht nur die Zeitwirtschaft. Sie nutzen die Technologie auch für Sicherheits- und Organisationszwecke. Wer kommt? Wer geht? Wer hat welche Zugangsberechtigungen? Und im Krisenfall wissen die Systeme sogar, wer sich in welchem Bereich aufhält – vorausgesetzt, dass diese Informationen in den Systemen hinterlegt sind. Die Lösungen sind skalierbar und werden immer intelligenter. Sie sammeln Daten, die sich anonym auswerten lassen. Hier bietet HR Analytics viele Chancen, Muster zu erkennen, um Prozesse zu optimieren.

Arbeitgeber und Gewerkschaften wissen sehr wohl, dass sie mit den Zeitwirtschaftsanbietern in Deutschland starke, kompetente und kreative Partner haben. Wer mit diesen Anbietern spricht und sich ihre Lösungen ansieht, stellt schnell fest, dass in der Praxis fast keine Anwendung der anderen gleicht. Alle Unternehmen, die Zeiterfassung einsetzen, haben nahezu individuelle Varianten mit ihren firmenspezifischen Anforderungen umgesetzt. Hier liegen große Chancen für die Tarifpartner. Denn Europa ist groß, und Deutschland hat mehr als nur die Autoindustrie. Unsere Zeitwirtschaftsbranche ist mit ihren Lösungen ein Weltmarktführer. Sie wächst seit 50 Jahren
konstant. Welche Branche kann das schon von sich sagen? Dank KI und Analytics geht der Höhenflug weiter. Und das EuGH-Urteil erweitert den Markt.

Wissen Sie, mit welchem System Sie Ihre Zeit erfassen und welche Software für die Auswertungen sorgt? Mit welcher Note würden Sie Ihr Vertrauen in das System bewerten? Es geht um Ihre wertvolle Zeit. Von Benjamin Franklin stammt das Zitat: „Zeit ist Geld“. Darüber sind sich Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Anbieter ausnahmslos einig.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker
Chefredakteur

Aus der HR Performance 3/2019

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Editorial 3/2019

Der EuGH sorgt für Rückenwind

Der Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass alle europäischen Unternehmen künftig Systeme zur Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter einführen müssen. Das heißt, dass Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch erfassen müssen. Die Gewerkschaften frohlocken, und die Arbeitgeber befürchten den Weltuntergang. Die Umsetzung der Vorgabe liegt jetzt bei den Ländern. Mit einer neuen gesetzlichen Regelung dürfte in Deutschland diesem Jahr nicht jedoch mehr zu rechnen sein. Damit bleibt auf beiden Seiten genug Zeit für eine gute Lösung.

Wir in Deutschland sind seit Jahrzehnten die Weltmeister beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung. Nirgendwo gibt es so viele Arbeitszeitmodelle wie in unserem Land. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem die Anbieter von Zeiterfassungslösungen. Deren Technologie machte es erst möglich, dass Flexibilisierung einfach und kostengünstig eingeführt wurde. Vor mehr als 50 Jahren entwickelte Willi Haller, auf Basis von Industriezählern, die ersten Zeiterfassungsgeräte. Um flexible Arbeitszeiten populär zu machen, kreierte Haller den schwäbisch-englischen Slogan: „Ai laik Gleitzeit“.

Unsere Zeitwirtschaftsbranche ist Weltmarktführer

Dank dieser Technologien haben die Tarifpartner bis heute vertrauensvolle Lösungen zum Wohle der Mitarbeiter und der Unternehmen gefunden. Mit unseren Hardware- und Softwarelösungen sind wir in der Zeitwirtschaftsbranche weltweit führend. Europaweit werden die Länder nun nach Wegen und Lösungen suchen, um die Forderungen des EuGH zu erfüllen. Dabei droht weder ein Weltuntergang noch der Kontrollwahn.

Fast alle Firmen, die Zeiterfassungssysteme einsetzen, sehen dabei nicht nur die Zeitwirtschaft. Sie nutzen die Technologie auch für Sicherheits- und Organisationszwecke. Wer kommt? Wer geht? Wer hat welche Zugangsberechtigungen? Und im Krisenfall wissen die Systeme sogar, wer sich in welchem Bereich aufhält – vorausgesetzt, dass diese Informationen in den Systemen hinterlegt sind. Die Lösungen sind skalierbar und werden immer intelligenter. Sie sammeln Daten, die sich anonym auswerten lassen. Hier bietet HR Analytics viele Chancen, Muster zu erkennen, um Prozesse zu optimieren.

Arbeitgeber und Gewerkschaften wissen sehr wohl, dass sie mit den Zeitwirtschaftsanbietern in Deutschland starke, kompetente und kreative Partner haben. Wer mit diesen Anbietern spricht und sich ihre Lösungen ansieht, stellt schnell fest, dass in der Praxis fast keine Anwendung der anderen gleicht. Alle Unternehmen, die Zeiterfassung einsetzen, haben nahezu individuelle Varianten mit ihren firmenspezifischen Anforderungen umgesetzt. Hier liegen große Chancen für die Tarifpartner. Denn Europa ist groß, und Deutschland hat mehr als nur die Autoindustrie. Unsere Zeitwirtschaftsbranche ist mit ihren Lösungen ein Weltmarktführer. Sie wächst seit 50 Jahren
konstant. Welche Branche kann das schon von sich sagen? Dank KI und Analytics geht der Höhenflug weiter. Und das EuGH-Urteil erweitert den Markt.

Wissen Sie, mit welchem System Sie Ihre Zeit erfassen und welche Software für die Auswertungen sorgt? Mit welcher Note würden Sie Ihr Vertrauen in das System bewerten? Es geht um Ihre wertvolle Zeit. Von Benjamin Franklin stammt das Zitat: „Zeit ist Geld“. Darüber sind sich Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Anbieter ausnahmslos einig.

 

 

 

 

 

Ihr Franz Langecker
Chefredakteur

Aus der HR Performance 3/2019

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