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Wann ist eine Mitarbeiterbefragung sinnvoll? Teil 1: Hintergründe und Vorteile

Mitarbeiterbefragungen sind zwar nicht immer beliebt. Mit der richtigen Umsetzung können sie aber stark zur Motivation der Belegschaft und zum Employer Branding beitragen. Welche weiteren Vorteile es gibt, welche Tipps und was zu vermeiden ist, eine Empfehlung von rexx Systems.

Teil 1: Hintergründe und Vorteile

Wenn im Betrieb alles so gut läuft, warum dann noch die Belegschaft fragen, was gefällt, was nicht und was besser funktionieren könnte? Die Denke vertreten viele Unternehmen und sehen eine Mitarbeiterbefragung oder das Employee Survey als verschenkte Liebesmühe. Dabei kann ein solches 360°-Feedback so wichtig sein, um den Zusammenhalt im Unternehmen zu stärken. Darüber hinaus liefern sie einen Einblick in das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter und schaffen Anreize neue Veränderungen anzugehen.

Vorsicht vor Unannehmlichkeiten

Die von den HR-Abteilungen und vom Management erstellten Umfragen sind in der Regel anonym gehalten und sollten so konzipiert sein, dass niemand Angst vor Repressionen haben muss, weil einzelne Punkte negativ angekreuzt oder kommentiert werden. Im Gegensatz, Angestellte sollten sich ermutigt fühlen auch Kritik am Unternehmensstil äußern zu dürfen.

Mitarbeiterbefragungen

Dennoch können manche Fragen für das Unternehmen oder Einzelne auch unangenehm sein, etwa die zur Zufriedenheit mit den jeweiligen Vorgesetzten oder zur ganzen Firmenpolitik. Daher ist bei der Fragestellung jeweils höchste Sensibilität geboten. Wer vorher schon kritisch in Erscheinung getreten ist, wird sich mit den Antworten vielleicht zurückhalten, um am Ende nicht zu leicht im Rampenlicht zu stehen. Wichtig ist hierbei, wie bereits erwähnt, die Anonymität der Befragten zu bewahren. Auch sollte der Arbeitnehmer die Ergebnisse nicht zu persönlich nehmen oder eine Revolte der Belegschaft reininterpretieren, sondern immer das Wohl des Unternehmens als oberste Priorität sehen.

Die Vorteile überwiegen

Richtig angegangen, überwiegen aber für alle Seite die Vorteile von Mitarbeiterbefragungen. So können sie in vielerlei Hinsicht stärken und fördern:

  • Motivationsfördernd können wie hier alle Maßnahmen sein, die den Beschäftigten das Gefühl vermitteln, dass man sie ernstnimmt, in Entscheidungen und Zielsetzungen einbindet und sie ein „Wörtchen mitreden“ können.
  • Mitarbeiterbindung und Vermeiden von Fluktuation sprechen ebenfalls für regelmäßige Employee Befragungen. Es gilt vor allem herauszufinden, wie man die Beschäftigten jeweils langfristig binden und bei Laune halten kann.
  • Employer Branding: Mitgestalten und mitreden zu können, stärkt auch die Zufriedenheit und die Identifikation mit dem Unternehmen – und somit das vielzitierte Employer Branding. Das Wir-Gefühl darf dabei nicht zu kurz kommen. Ebenfalls lassen sich somit neue Mitarbeiter leichter finden.
  • Inspirierend: Die Umfrageergebnisse können Anregungen für neue Ideen und Innovation sein. Entsprechend sollte auch Platz für neue Vorschläge sein.
  • Verbesserung der Unternehmenskultur spricht ebenfalls für eine Mitarbeiterbefragung. Des Weiteren wird somit eine vertrauliche Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschaffen.

 

 

Quelle: rexx systems

 

 

Teaserfoto: © AdobeStock/Prostock-studio

 

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