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So gelingt die Mitarbeiterumfrage: sechs Tipps

Viele Mitarbeiter arbeiten derzeit noch im Home-Office – die Stimmung innerhalb der Organisation wahrzunehmen, ist daher schwierig. Vermehrt setzen Unternehmen nun auf Online-Umfragen. Sechs Tipps, wie das Feedback von Anfang an gelingt.

Online-Umfragen haben einen großen Vorteil: Unternehmen führen sie schnell durch und werten sie unkompliziert aus. Auf dem Markt existieren bereits viele Online-Umfrage-Tools, mit denen Firmen den Prozess einfach durchführen – anonym, teil- oder vollpersonalisiert. Die Datenqualität ist oftmals besser, da Betriebe die Daten elektronisch auswerten und so Fehlerquellen reduzieren.

 

Diese sechs Tipps helfen, damit die Mitarbeiterbefragung nicht floppt:

1) Betriebsrat miteinbeziehen: Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Mitarbeitenden und ist daher Ansprechpartner Nummer eins, wenn es darum geht, Angestellte zu befragen. Beziehen Arbeitgeber das Gremium mit ein, schaffen sie Vertrauen und verhindern im besten Fall, dass Mitarbeiter eine Umfrage ablehnen.

2) Von Anfang an richtig kommunizieren: Wer an einer Umfrage teilnimmt, möchte wissen, was mit seinen Antworten geschieht – so viel ist klar. Daher ist es wichtig, dass Arbeitgeber vorab kommunizieren, was sie mit der Umfrage bezwecken. Welche Ziele gibt es? Welche Rahmenbedingungen? Was ist mit den Ergebnissen geplant, welche Maßnahmen werden daraus abgeleitet? Außerdem wichtig: Informationen zum Ablauf, Datenschutz und ob die Umfrage anonym ist.

3) Vorgesetzte mit ins Boot holen: Führungskräfte sind nah am Mitarbeiter – daher ist es wichtig, sie in das Vorhaben mit einzubeziehen. Sie können unterstützend wirken, wenn es um die Kommunikation und um die Umsetzung geht. Außerdem dienen sie als guter Ansprechpartner für Angestellte – sei es bei Rückfragen, Bedenken oder Ähnlichem.

4) Freiwillig bleibt freiwillig: Unternehmen können niemanden zwingen, seine Meinung kund zu tun. Daher sollten auch keine Nachteile entstehen, wenn Mitarbeitende sich entscheiden, nicht an der Umfrage teilzunehmen. Es spricht jedoch nichts dagegen, Anreize für eine Teilnahme zu schaffen – beispielsweise ein Gewinnspiel.

5) Anonym oder nicht anonym: Darüber sollten sich Unternehmen vorab Gedanken machen. In der Regel sind anonyme Umfragen aussagekräftiger, weil Mitarbeiter sich trauen, ehrlich Feedback zu geben. Finden Befragungen tatsächlich inkognito statt, sollten Betriebe unbedingt sicherstellen, dass die Anonymität in jedem Fall gewahrt bleibt – und dies im Idealfall auch glaubwürdig nachweisen können.

6) Umsetzen, was umgesetzt werden kann: Betriebe verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn sie aus der Befragung keine Maßnahmen ableiten. Die Folge: Mitarbeiter werden sich künftig gut überlegen, ob sie an einer Umfrage teilnehmen. Deshalb sind Betriebe gut beraten, die Ergebnisse einer solchen Befragung ernst zu nehmen und daraus Schritte abzuleiten.

 

 

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/jakkapan