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Handwerk ist krisensicher und attraktiv für Nachwuchskräfte

„Handwerk bietet auch in Krisenzeiten sichere Perspektiven“, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier.  Aktuell fehlen in Deutschland im Handwerk knapp 65.000 Fachkräfte, davon allein 54.000 Gesellinnen und Gesellen. Der Fachkräftemangel in dieser Branche bleibt damit auf einem sehr hohen Niveau. Dabei bietet die Branche vor allem jungen Nachwuchskräften einen krisensicheren Arbeitsplatz.

Nachwuchs wird im Handwerk dringend gesucht. Ein wichtiges Learning aus der Corona-Zeit ist: Handwerk ist krisenfest und damit für junge Menschen eine sichere Option im Hinblick auf die Berufsplanung. Die Attraktivität und Verlässlichkeit dieser Branche sollte Jugendlichen verdeutlicht werden, damit das Handwerk weiterhin zukunftsfähig bleibt. Dies belegt die aktuelle repräsentative Studie des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Handwerk in der Pflicht: Image muss bei Jugendlichen gesteigert werden

„Jugendliche wissen viel zu wenig über die vielfältigen und zukunftssicheren Möglichkeiten im Handwerk. Dort warten auf sie zahlreiche Berufe in allen Zukunftsbereichen und mit Karriereoptionen, die denen eines Studiums in Nichts nachstehen. Ein Meistertitel ist die denkbar beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. Sowohl als Unternehmensnachfolger wie auch als Angestellte werden Meisterinnen und Meister im Handwerk händeringend gesucht. Der Fachkräftebedarf ist riesig“, so Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Generell hat das vergangene Jahr gezeigt: Das Handwerk ist krisenfest. „Es ist deutlicher denn je geworden, wie attraktiv und verlässlich Handwerksberufe sind, denn sie bieten auch in Krisenzeiten eine sichere Perspektive. Die duale Ausbildung leistet hier einen wichtigen Beitrag und bleibt der zentrale Weg der Fachkräftesicherung“, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. So stehen insbesondere allgemeinbildende Schulen in der Pflicht, noch breiter über die Karriere- und Fortbildungschancen im Handwerk zu informieren. Passend dazu setzt sich der ZDH bereits seit Jahren mit einer ansprechenden Kampagne für die Imagesteigerung des Handwerks bei Jugendlichen ein.

Quelle: KOFA

 

 

 

Foto: © Adobe Stock/Robert Kneschke

 

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