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Azubi-Recruiting: Für eine Ausbildung begeistern, so klappt‘s

Jugendliche heutzutage für eine Ausbildung in einem kleinen Unternehmen zu gewinnen, verlangt mehr Engagement und andere Wege als früher: Der demografische Wandel lässt die Jahrgangsstärken bei den Schulabgängern schrumpfen – es stehen zahlenmäßig einfach weniger potenzielle Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung.

Gleichzeitig streben immer mehr Jugendliche zu höheren Schulabschlüssen. Sie entscheiden sich öfter für eine akademische Ausbildung. Häufig deswegen, weil sie (und ihre Eltern) nicht wissen, welche Möglichkeiten die duale Ausbildung bietet und wie viel man verdienen kann.

Azubimarketing frühzeitig ansetzen

Fakt ist: Je früher Unternehmen Jugendliche für sich begeistern, desto systematischer und erfolgreicher finden sie die passenden Nachwuchskräfte. Jugendliche setzen sich erstmal mit der Frage „Was willst du denn mal werden?“ in der 8. Klasse auseinander. Die Jugendlichen fragen sich dann nach dem Sinn einer Tätigkeit. Sie möchten wissen, ob ihnen dieser oder jener Beruf liegt und Spaß machen würde. Erst in zweiter Linie geht es darum, was sie mit einer entsprechenden Ausbildung werden könnten und welchen Schulabschluss sie dafür benötigen.

Tipp für Unternehmen: Konkrete und authentische Informationen liefern beispielsweise Ausbildungsbotschafter: Azubis, die in der Schule über ihre Ausbildung erzählen. Das Praktikum steht auch bei der Berufsorientierung an oberster Stelle, allerdings gewährt es oft nur einen flüchtigen Einblick und auch nur in einen Beruf. 

Ausbildungsplatz-Suche beginnt, je näher der Schulabschluss rückt

Rückt der Schulabschluss näher, beginnt die Suche nach einem konkreten Ausbildungsplatz. Jetzt möchten die Jugendlichen wissen, wie die Ausbildung in einem Betrieb abläuft, wie hoch der Verdienst ist und wie es nach der Ausbildung weitergeht. Erst jetzt kommen Unternehmen wirklich ins Visier der Jugendlichen. Pluspunkt: Wenn die jungen Menschen den Betrieb bereits als informierenden und zugewandten potenziellen Arbeitgeber wahrgenommen haben.

Zielgruppe Azubimarketing sind Schüler und Schülerinnen

Schülerinnen und Schüler sind die primäre Zielgruppe im Azubimarketing – sowohl in der Berufsorientierung als auch bei der Bewerbersuche. Die Entscheidung für eine Ausbildung und einen Ausbildungsbetrieb treffen Jugendliche allerdings selten allein. Darum sollte das Azubimarketing auch folgende Personen im Blick haben: Influencer, hauptsächlich Eltern und Lehrer.

Tipps für Unternehmen:

1. Wenden Sie sich auch an die Eltern, beispielsweise bei Elternabenden in der Schule zu Themen der Berufsorientierung oder bei Ausbildungsmessen. Laden Sie die Eltern mit den Kindern ein zu Betriebsbesichtigungen oder Tagen der offenen Tür.

2. Beachten Sie Eltern als Partner in der Ausbildung. Zu Beginn eines Ausbildungsjahres die Eltern neuer Lehrlinge einzuladen, ist keineswegs mehr eine Ausnahme. Wenn man sich kennt, ist es auch etwas leichter, bei Problemen in der Ausbildung das Gespräch zu suchen.

Den vollständigen Artikel von rkw-azubimarketing.de „Für eine Ausbildung begeistern“ lesen Sie im Spezial „Nachwuchs gewinnen“ der aktuellen Ausgabe 1/2021 der HR Performance.

 

>> Lesen Sie hier den Artikel

 

 

Teaserbild: © Adobe Stock/pixs:sell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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