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Drei Fragen an...

Jannis Tsalikis, seit 1. Juli 2019 General Manager Human Resources bei Lautsprecher Teufel

HRP: Welche Veränderungen streben Sie bei Lautsprecher Teufel an, speziell im HR-Bereich?

Jannis Tsalikis: Lautsprecher Teufel ist seit Jahren erfolgreich am Markt und wir bauen aktuell gleich mehrere Bereiche aus, z.B. unser Filialgeschäft in Köln, Essen, Stuttgart und Wien, den Forschungs- und Entwicklungsbereich und unseren Kundenservice. Lautsprecher Teufel befindet sich mithin in einer starken Wachstumsphase und wir fokussieren uns daher auf die optimale Aussteuerung von Recruiting und Onboarding als auch das Aufrechterhalten der Nähe zu unseren Mitarbeitern, zum Beispiel durch regelmäßige interne Kommunikation, Events und ein professionelles und freundschaftliches Miteinander.

HRP: Welche Tools, Apps oder Produkte sind für Sie in der Personalarbeit wichtig?

Tsalikis: Mir geht es nicht um die eine App oder das eine Tool. Ohnehin hat jedes Unternehmen eigene Bedürfnisse. Wir bei Lautsprecher Teufel sind aktuell dabei, den Großteil unserer HR- Prozesse zu digitalisieren bzw. konsolidieren viele technischen Insellösungen auf eine umfassende Plattform. Es gilt, die Administration weiter zu verschlanken und Prozesse effizienter zu machen. Im zweiten Schritt werden wir spezifische, für uns notwendige digitale Tools für die Schichtplanung, Mitarbeiterumfrage o.Ä. über eine API mit unserer HR-Software verbinden. Wir verfolgen das Ziel, am Ende eine „leane“ digitale Struktur für unsere HR-Prozesse zu haben – übrigens arbeiten viele Unternehmen aktuell an dieser Herausforderung. Tools müssen dementsprechend nicht nur funktional und intuitiv in der Usability sein, sondern auch barrierefrei integrierbar.

HRP: Wie sieht für Sie die Personalarbeit zukünftig aus?

Tsalikis: Der gemeine HR-Manager war vor Jahren noch zu 80 Prozent Verwalter. Das ist heute längst nicht mehr so. Während in den Business-Bereichen von Client Centricity gesprochen wird und die Customer Experience im Zentrum allen Handelns steht, ist im HR-Bereich der Bewerber und später der Mitarbeiter im Fokus. Wir befinden uns dabei auf dem Weg weg vom Mitarbeiter als reine Ressource hin zu einem viel wertschätzenderem Denken. Mitarbeiter wollen künftig deutlich individueller angesprochen werden, brauchen Aufmerksamkeit und wollen beteiligt werden. Insofern ist die Digitalisierung im HR-Bereich ein Segen, weil die Personalabteilung weniger Zeit für die Administration aufwenden muss und stattdessen mehr Zeit für die individuelle Betreuung hat.

HRP: Herr Tsalikis, vielen Dank für das Gespräch.

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Quelle: HR Performance 6/2019

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