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Studie: Ein Drittel der Erwerbstätigen ist offen für neuen Job

Trotz der Unsicherheit, die die Corona-Krise aktuell mit sich bringt, sind ein Drittel der deutschsprachigen Arbeitnehmer aktuell offen für einen neuen Job.

Das zeigte die zum sechsten Mal durchgeführte repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing E-Recruiting. Die Studienersteller beleuchteten dabei die Wechselbereitschaft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu befragten sie insgesamt 2.010 Arbeitnehmer (in Deutschland 1.004, in Österreich 505 und in der deutschsprachigen Schweiz 501).

Trotz großer und durch die Corona-Pandemie bedingter Unsicherheitsfaktoren geben 33 Prozent aller erwerbstätigen Deutschen an, offen für einen Jobwechsel zu sein – obwohl 86 Prozent die Rückmeldung gaben, dass sie sehr bzw. eher zufrieden mit ihrer derzeitigen beruflichen Tätigkeit sind. Diese Zahlen sind im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Jahren konstant geblieben.

Mehr als ein Viertel der Befragten ist überzeugt, keinem sinnvollen Job nachzugehen

In Corona-Zeiten wird viel über Systemrelevanz und Wichtigkeit von Jobs oder Branchen gesprochen. Doch wie ist das Selbstbild der Arbeitnehmer in Deutschland? Jeder vierte Befragte (27 Prozent) beschreibt seinen eigenen Beruf als weniger bzw. überhaupt nicht sinnvoll.

Mehr als die Hälfte der Deutschen stellt ihren Arbeitgebern für die Corona-Maßnahmen ein gutes Zeugnis aus. Ein Drittel bewertet die Situation als befriedigend bzw. ausreichend. Bei denjenigen, die ihren Job nicht wechseln wollen, gaben 88 Prozent an, dass die Corona-Situation keinen Einfluss auf ihren Entschluss habe.

Und welche Faktoren würden Erwerbstätige von einem potenziellen Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber abhalten? Am häufigsten genannt wurden:

1. ein niedrigeres Gehalt (74 Prozent),

2. einen zeitlich befristeten Arbeitsvertrag (72 Prozent) und

3. die Notwendigkeit den Wohnort zu wechseln (61 Prozent).

 

Mehrfachnennungen waren hier möglich.

Wenn es um die Frage geht, weshalb trotz einer vorhandenen Wechselbereitschaft die Befragten noch nicht aktiv geworden sind, spielte die Pandemie für fast ein Drittel eine sehr große bzw. große Rolle.

Kaum jemand sorgt sich um den Verlust des Arbeitsplatzes durch Corona

Die Mehrheit der befragten Erwerbstätigen in Deutschland macht sich aufgrund der Corona-Pandemie bisher keine Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes (87 Prozent) – damit sind die deutschen Befragten am wenigsten besorgt im DACH-Vergleich. Gefolgt von den Erwerbstätigen in Österreich (70 Prozent) und denen in der deutschsprachigen Schweiz (59 Prozent).

Nur ein geringer Teil (13 Prozent) der Befragten in Deutschland macht sich sehr große bzw. eher Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit in der Corona-Situation, in Österreich ist es nahezu ein Drittel (29 Prozent) und in der deutschsprachigen Schweiz ist der Anteil der „Besorgten“ mit 39 Prozent am höchsten.

Über die Studie:

Forsa-Online-Umfrage im Dezember 2020 unter 2.010 Erwerbstätigen (Arbeitende und Angestellte ab 18 Jahren), in Deutschland Österreich und der Schweiz.

 

Quelle: Pressemitteilung New Work SE

 

Foto: © Adobe Stock/magann

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