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Diskriminierung erkennen und aufdecken

1/3 aller Einwohner in Deutschland haben nach einer Umfrage den Eindruck, in den letzten zwei Jahren diskriminiert worden zu sein, davon circa die Hälfte am Arbeitsplatz. Das sind erschreckende Zahlen, zumal die Dunkelziffer vermutlich noch viel größer ist.

Oft herrscht Unsicherheit darüber, was Diskriminierung eigentlich ist und welche Rechte der Arbeitnehmer bzw. Pflichten der Arbeitgeber hat. Es gibt unerlaubte sowie auch erlaubte Ungleichbehandlungen. Nicht immer ist es einfach, genau zu unterscheiden. Ist es beispielsweise eine Diskriminierung per Stellenanzeige nach einem Kundenberater mit der Muttersprache Deutsch zu suchen? Darf der Prokurist in seinem Büro einen „Oben-ohne-Kalender“ aufhängen? Haben ältere Mitarbeiter durch ihre längere Betriebszugehörigkeit mehr Urlaubstage verdient? Was kann der Betriebsrat tun, wenn er über den Flurfunk von Hänseleien erfährt?

Ziele des Diskriminierungsschutzes sind die Vermeidung von ungerechtfertigten und ungerechten Ungleichbehandlungen aufgrund bestimmter im Gesetz genannter Merkmale. Wichtig ist der Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, der Menschenwürde und der in Art. 3 Grundgesetz (Gleichbehandlungsgrundsatz) verankerten Werte, auch außerhalb der Beziehung zwischen Bürger und Staat. Es geht insbesondere um das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Bewerber bzw. Arbeitgeber, aber auch zwischen Arbeitnehmer und Vorgesetztem sowie zwischen Arbeitnehmern untereinander.

Schutzpflicht nach § 12 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) erfüllen

Diese sowie weitere Fragen zu den konkreten Zielen des Diskriminierungsschutzes, zu zulässigen Benachteiligungen, zur Entgeltdiskriminierung und der Rolle der Arbeitnehmervertretung beantwortet das neue E-Learning Antidiskriminierung. Die Schulung dient nicht nur als Schutz vor Diskriminierung, sondern unterstützt auch bei deren Beseitigung. Sie gibt Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Regeln des gesetzlichen Diskriminierungsschutzes, der insbesondere im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verankert ist. Das E-Learning berücksichtigt die aktuelle Gerichtslage und ist über alle Endgeräte abspielbar.

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 Schwere Entscheidung im Einzelfall

Sie erleben als Zuschauer Situationen in einem Unternehmen, die nicht ganz korrekt ablaufen. Am Ende des E-Learnings schlüpfen Sie dann in die Rolle des Richters und prüfen Ihr Wissen in einem abschließenden Quiz.

Entwickelt und gestaltet wurde das E-Learning von den beiden Autoren, Prof. Dr. Björn Gaul, Rechtsanwalt und Partner bei CMS Hasche Sigle, sowie Dr. David Poguntke, Rechtsanwalt und Richter seit 2020 Richter im Bezirk des Landesarbeitsgerichts Köln, zurzeit Arbeitsgericht Aachen, sowie der DATAKONTEXT GmbH und UNIVADO.

Machen Sie sich selbst ein Bild:
> Zum E-Learning "Antidiskriminierung"

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