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Fünf Tipps für innovativere Recruiting-Prozesse

Die Erwartungen von Bewerbern an die Einstellungsprozesse potenzieller Arbeitgeber sind anspruchsvoller geworden. Unternehmen, die als attraktiv wahrgenommen werden möchten, sollten daher über den Einsatz neuer Technologien im Bewerbungsprozess und der Kommunikation mit Kandidaten nachdenken.

Im Kampf um neue Talente gehen Unternehmen heute unterschiedliche Wege. Zwar sind noch die eigenen Karriere-Webseiten und digitale Stellenbörsen die beliebtesten Kanäle, die Unternehmen zur Ansprache neuer Mitarbeiter nutzen. Doch eine digitale Innovationswelle im Recruiting baut sich auf. Nicht nur die Mitarbeitersuche über Social Media gewinnt an Bedeutung, auch die Einbindung digitaler Werkzeuge, die Recruiting-Prozesse vereinfachen und beschleunigen, werden immer beliebter.

Das Innovation-Team der internationalen Personalberatung Robert Walters hat die Rolle von innovativen Technologien in Recruiting- und Onboarding-Prozessen im Rahmen einer Studie untersucht. Fünf Tipps für innovativere Recruiting-Prozesse lassen sich aus den Ergebnissen ableiten: 

Tipp 1:   Stellen Sie sicher, dass Ihre Marke in den sozialen Netzwerken

Aber auch auf Ranking- und Bewertungsseiten (z. B. Kununu) positiv erscheint, um Ihre Arbeitgebermarke aufzuwerten.

Tipp 2:   Bieten Sie Ihren Bewerbern und neuen/bestehenden Mitarbeitern ganz neue Erfahrungen an:

Virtual Reality, interne soziale Netzwerke, Videos... Innovation bietet zahlreiche Möglichkeiten der Markenstärkung nicht nur im Bewerbungsprozess, sondern auch während der Einarbeitung neuer Mitarbeiter und danach.

Tipp 3:   Verwenden Sie Innovationen, die mobil nutzbar sind:

Wer mehr Flexibilität und Mobilität predigt, muss auch geeignete Maßnahmen parat haben, diese zu ermöglichen. Das Videointerview ist bereits ein hilfreiches Tool, aber aufgepasst: Der Einsatz zeitversetzter Videointerviews findet noch wenig Zuspruch auf Bewerberseite.

Tipp 4:   Achten Sie darauf, das Menschliche im Recruitingprozess nicht zu vernachlässigen:

Viele Kandidaten fühlen sich in Anbetracht des potenziell einhergehenden Individualitätsverlusts durch Einsatz künstlicher Intelligenz beim Einstellungsverfahren verunsichert. Infolgedessen ist es unabdingbar, KI wohlüberlegt zu integrieren, ohne den menschlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren.

Tipp 5:   Nicht alle Kompetenzen können auf technologische Art und Weise evaluiert werden:

Zwar stellen Assessment-Tools eine unbestreitbare Hilfe dar, nichtsdestotrotz steigert der technologische Fortschritt das Streben nach menschlicher Interaktion und Zusammenarbeit. Es ist wichtig, einen persönlichen Kontakt herzustellen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Innovative Technologien sollten stets nur als Hilfsmittel genutzt werden, um den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und ein neues Teammitglied für das Unternehmen zu finden.

Quelle: Robert Walters
Foto: peshkova/Fotolia

 

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