Kundenservice Veranstaltungen: 02234-9894940
Kundenservice Bücher: 089-21837921
Aboservice Zeitschriften: 089-21837110

Recruiting im Blog

Mit unserem Experiment „HR-Blogs meet HR Performance“ schlagen wir eine Brücke zwischen „print“
und „online“ und nutzen die Synergien beider Kommunikationswege. Dieses Mal haben wir Blogger zu
dem Thema „Recruiting“ befragt.

Talent Management neu gedacht!

Wir suchen und bewundern die Erfolgreichen. Die, die Karriere machen. Ihren Weg gehen. Denen scheinbar alles gelingt. Und in der Regel schreiben wir ihnen ihren Erfolg auch direkt zu. Und fragen uns, wie sie das geschafft haben? Und wollen ihre Geheimnisse
kennenlernen. Denn wir möchten auch erfolgreich sein (wie auch immer wir das konkret definieren). Und die Arbeitgeber ticken genauso. Sie suchen die Heilsbringer. Die Fertigen im Sinne von „vollkommen“. In die sie nicht mehr investieren müssen. Die den Job ganz sicher können. Sofort. Aber ist das (noch) zeitgemäß? War es das jemals?

Wenn ich mich in der Rednerszene umschaue, dann behaupten alle Motivationsredner und Coaches das Gleiche: „Du kannst
ALLES schaffen. Du musste es nur WOLLEN!“. „Bullshit“, sage ich. Erfolge und Karriere mögen ohne meine eigenen Aktivitäten
nicht entstehen – ohne externe Hilfe aber auch nicht. Am Ende gilt: „Das Wesentliche im Leben wird uns geschenkt!“.

Oder wenn Sie es etwas weniger philosophisch brauchen: Wir brauchen Chancen! Zusagen! Die uns die Möglichkeit geben, unsere Fähigkeiten zu zeigen. Uns zu beweisen. Ich kann der beste Recruiter sein. Aber wenn mir niemand die Möglichkeit gibt, es zu zeigen, hilft mir das nicht. Und Chancen und Zusagen bekomme ich immer von außen. Von anderen. Zum Beispiel von einem Arbeitgeber. Wie viele „Bewerber“ könnten den Job, aber der Arbeitgeber lädt sie gar nicht erst ein. Weil irgendein bestimmtes Schlüsselwort im CV fehlt, ein Bruch im Werdegang ist oder einfach nur geglaubt wird „der kann das nicht“.

Anderen werden durch Talent Management alle Türen geöffnet. Das „High Potential“- oder „Nachwuchsführungskräfte“-Programm
öffnet Türen, gibt die Chance, vielfältige Erfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren, Feedback zu bekommen, an sich zu arbeiten. Und wie kommt man ins Talent-Management-Programm? Wieder nur durch Leistung(sversprechen). Durch „bewiesene“ Leistung. Wir drehen uns also im Kreis.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: www.hzaborowski.de/2018/11/26/karriere-erfolgund-
talentmanagement-oder-was-wir-wirklich-brauchen/

ZaborowskiDer Blogger: HENRIK ZABOROWSKI gibt Impulse und Handlungsempfehlungen für ein zeitgemäßes und menschenzentriertes Recruiting. Der selbsternannte „Luther des Recruitings“ verfügt über 18 Jahre Recruiting-Erfahrung.

 

 

 

 

 

Talentakquise mittels Recruitment Content Marketing

Kaum ein Recruiting-Mittel hat einen so schlechten Ruf wie die Stellenanzeige. Selten gibt es jemanden, der sich darüber freut, wenn er oder sie eine Stellenausschreibung texten soll. Fakt ist, dass das Verfassen von Stellenanzeigentexten auch heute noch ein sehr stiefmütterliches Dasein fristet: ein notwendiges Übel, ein Mittel zum Zweck, ein Zeitfresser … Dabei sind Stellenausschreibungstexte
der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Recruiting-Kampagne. Sie bilden mit die Basis für die Talentgewinnungsstrategie, denn in den Texten findet sich alles, was es zur optimalen Kandidaten Ansprache braucht:

• die Unternehmensbeschreibung
• die Aufgabenstellung
• das gesuchte Profil
• Argumente für die Talentakquise (warum sollte der Kandidat bei uns arbeiten?)
• Platz für weitere Informationen, die wichtig für das zu interessierende Talent sind

Die Stellenanzeige, so habe ich es stets in meinen Inbound Recruitment Marketing Workshops formuliert, ist ein idealer Inhalt,
den HR-Marketing-Experten in ihren diversen On- und Offline-Kanälen verbreiten können.

Darüber hinaus haben HR-Marketer seit dem offiziellen Start von Google for Jobs die Möglichkeit, ihre Stellenanzeigentexte strukturiert aufzubereiten, um dadurch zum Beispiel den Traffic auf die eigene Karriereseite zu erhöhen. Einmal auf der Karriereseite gelandet, sollten Sie den Besuchern weiteren, spezifischen Recruiting Content bieten, um die für Sie richtigen Talente nach diesem Schema in Ihren engeren Recruiting-„Dunstkreis“ einzuladen.

Kürzlich las ich einen sehr guten Artikel bei Workable, in dem Matt Buckland das Stellenanzeigentexten von der Seite der Maslowschen Bedürfnispyramide beziehungsweise -hierarchie betrachtet und wertvolle Tipps gibt. Auf seine Tipps werde ich in diesem Beitrag eingehen, werde sie, wo passend, auf unsere Kultur ausrichten und einige Punkte ergänzen, die ich für relevant und erwähnenswert halte.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: www.online-recruiting.net/stellenanzeigen-nach-maslow-texten-talentakquise-recruitment-marketing/

ZilsDie Bloggerin: EVA ZILS schreibt seit 2007 auf ihrem HR-Blog Online-Recruiting.net über Jobportale, Social Media HR-Kommunikation, HR Tech und neuerdings auch über Achtsamkeit („Mindfulness“).

 

 

 

 

 

 

Weitere spannende Beiträge zum Thema Recruiting finden Sie in der neuen HR Performance 4/2019.

Beitragsbild: adzicnatasa/Fotolia

Passende Artikel
Zeitschrift HR Performance
149,00 €

Preis für Jahresabonnement Inland