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Reden wir doch mal über Bildung …

Mit unserem Experiment „HR-Blogs meet HR Performance“ schlagen wir eine Brücke zwischen „print“ und „online“ und nutzen die Synergien beider Kommunikationswege. Dieses Mal haben wir Blogger zum Thema „Weiterbildung“ befragt.

Weiterbildung – Stärken Sie Ihre Stärken!

Stellen Sie sich die Frage, ob Ihr vorhandenes Wissen noch ausreicht oder es schon veraltet ist. Vielleicht bringt Sie ja auch eine Weiterbildung auf einem Spezialgebiet weiter, um ganz neue Aufgabenstellungen im Unternehmen zu meistern und Ihre Position zu stärken? Einmal im Jahr sollte man daher seinen Vorgesetzten davon überzeugen, dass eine Weiterbildung von Nutzen ist. Denn: Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein.

Zudem fördern Seminare und Weiterbildungen durchaus den Netzwerkgedanken — denn Sie treffen auf diesen Veranstaltungen Kollegen und Kolleginnen aus anderen Unternehmen, mit denen Sie sich austauschen und gegenseitig Hilfestellung geben können. Und wer weiß, wozu solche Kontakte in der Zukunft noch gut sein können?

Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen

Manchmal kann es sich jedoch auch schwierig gestalten, seinen Vorgesetzten von einem Weiterbildungsseminar zu überzeugen. Machen Sie sich die Mühe und zeigen Sie ihm schriftlich die Vorteile auf, die eine Weiterbildung auch für ihn mit sich bringt, wie zum Beispiel effektivere und sinnvollere Arbeitstechniken oder professionellere Kommunikation mit dem Kunden. Eingefahrene Arbeitsprozesse werden optimiert und die Außenwirkung des Unternehmens verbessert. Außerdem sparen Sie zusätzliche Zeit, wenn Sie von Anfang an ein Seminar besuchen, als wenn Sie sich die erforderlichen Fähigkeiten selbst beibringen müssen.

Durch diese Auflistung der Vorteile erkennt er auch, dass Sie sich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben und wirklich an einer Weiterbildung interessiert sind.

Seien Sie kooperativ und kommen Sie Ihrem Vorgesetzten entgegen, indem Sie ein Seminar in Ihrer Nähe auswählen. Falls es nicht anders vereinbar ist, bieten Sie ihm an, Urlaub für den Seminarzeitraum zu nehmen oder Überstunden zu verrechnen.

Noch ein Tipp: Allgemeinwissen

Man kann sein Wissen natürlich auch zusätzlich durch Fachmagazine oder Tageszeitungen vertiefen. Vielleicht werden sie sogar von Ihrem Unternehmen abonniert? Es macht sich bezahlt, in seiner Branche und seinem Arbeitsbereich kontinuierlich auf dem Laufenden zu bleiben und auch beim Tagesgeschehen mitreden zu können. Informieren Sie sich über das Wichtigste, so viel Zeit sollte sein. Bleiben Sie neugierig und bereit, permanent dazuzulernen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.
Blog: www.tanjaboegner.de

Die Bloggerin: TANJA BÖGNER ist Referentin & Trainerin, Personal & Business Coach, Buchautorin („Traumberuf Sekretärin“ und „Protokolle schreiben“) sowie Herausgeberin eines Assistenz-Fachmagazins, „Beste Sekretärin Deutschlands 2006“.

 

Erfolgsfaktoren für erfolgreiches E-Learning

Sieben Erfolgsfaktoren tragen zu einem erfolgreichen Aufbau einer Online-Lernarchitektur bei:

1. Klare Ziele
Unklare Ziele und Erwartungen hinsichtlich Inhalten, Technik und Budgets sind der größte Fehler.

2. Plan für die Implementierung eines Lernmanagement-Systems
Eine Lernmanagement-System (LMS), auch Lernplattform genannt, ist das technische Herzstück von E-Learning. Guter Überblick: Branchenmesse Learntec.

3. Ein E-Learning-Team
Bei E-Learning-Team sollte Verantwortliche für die Bereiche für Didaktik, Technik, Inhalte und Management umfassen.

4. Qualitätsstandards
Das Team sollte gemeinsame Qualitätsstandards zur didaktischen, technischen und designerischen Gestaltung der Kurse entwickeln.

5. Risikomanagement
Neben den typischen Projektrisiken können technische Faktoren ein E-Learning-Projekt gefährden.

6. Training-Fahrplan
Das Team sollte den tatsächlichen Trainingsbedarf erheben und daraus einen Fahrplan für die Veröffentlichung neuer Kurse entwickeln.

7. Kommunikationsstrategie
Schon zu Beginn jedes E-Learning-Vorhabens sollten Sie daran denken, wie sie das Vorhaben bekannt machen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier
Blog: www.blog.infoport.de

Die Bloggerin: CLAUDIA MUSEKAMP, Geschäftsführerin der E-Learning-Agentur Infoport in Berlin, hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Management von digitalen Bildungsprojekten.

 

Bildung – leicht verständlich und doch schwer verdaulich

Reden wir doch mal über Bildung. Tun schließlich alle, warum nicht auch eine Mutter, ausgebildete Lehrerin und Journalistin, die über das Selbstverständnis von Bachelor-Absolventen, Ausbildungsbegleitung oder MINT-Begeisterung schreibt. Bin ich also eine Bildungsjournalistin? Seit einer gleichnamigen Preisverleihung habe ich meine Zweifel. Da zeichnete die Telekom-Stiftung nach eigenen Angaben Kollegen aus, die komplexe Themen der Bildung so aufbereiten, dass sie auch für Laien gut verständlich sind – und manövrierte mich ins Abseits.

Nicht, dass es mich auf die Bühne gezogen hätte, das wäre auch inkonsequent, ich hatte mich ja nicht einmal beworben. Aber als es nach reichlich Prosecco, Musik und Wortspiel endlich um „meine Kategorie“ (also Text) ging, wurde deutlich, dass zwischen mir und den Preisträgern Welten liegen. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun (in dieser Kategorie sind alle Preisträger männlich), wohl aber mit der Arbeitsweise und dem Selbstverständnis. Schließlich durften alle drei Preisträger nicht nur über mehrere Wochen recherchieren, reisen, Material aufbereiten. Sie konnten ihre Erkenntnisse auch über mehrere Seiten ausbreiten. Das ist mir leider nicht vergönnt, von einer bezahlten Recherche ganz abgesehen.

SEO Analytics Tools bitten darum, auf den Punkt zu kommen. Und in jedem Fall die meisten meiner Sätze im Sinne des „Flesch reading ease score“ zu kürzen. Ob die drei Preisträger wohl den Test bestehen würden? Ich denke, es ist in jedem Fall ein Bildungsproblem, wenn nur noch Drei-Wort-Sätze erwünscht sind. Denke ich zu kurz?

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.
Blog: http://uhtenwoldt.de

Die Bloggerin: DEIKE UHTENWOLDT schreibt seit zwanzig Jahren für die dpa und große Tageszeitungen. Vor zwölf Jahren beschloss sie, zwischen den Seiten lösungsorientiert zu vermitteln, das Wissen über Kommunikation zu bündeln und dabei ein Bewusstsein für die Möglichkeiten, Unterschiede und Grenzen zu schaffen.

Quelle: HR Performance 6/2018
(Foto: magele-picture/Fotolia)